Unmoralische Industriekampagne schadet dem Bäcker-Handwerk

In einer Zeit, in der es als chic gilt, „billig“ zu kaufen, muss man als Verbraucher auch oft akzeptieren, dass man „billige“ Ware erhält. Leider ist durch eine großangelegte Kampagne des Billig-Discounters Lidl der Handwerksstand der Bäcker in Mitleidenschaft gezogen worden. Mit leeren Versprechungen und pseudo-wissenschaftlichen Erklärungen versucht der Großkonzern so viele Kunden klassischer Bäckereien abzugreifen wie möglich. Mit weitreichenden Folgen für Bäcker und Verbraucher …

Bäckermeister Stefan Richter aus der Oberlausitz will das nicht hinnehmen und protestiert im Netz mit einer Satire-Bewerbung an Lidl unter dem Hashtag #lidllohntnicht. Wir schließen uns seiner Meinung an und empfehlen den Artikel in Sputnika: http://www.sputnika.de/dresden/magazin/details/article/lidllohntnicht-diese-kampagne-ist-eine-massive-abwertung-des-handwerks/

Für uns in Hannover bedeutet das: gutes Brot erkennt man, dass

– ein Brot nicht aussieht wie das andere.

– es natürlich und ohne chemische Zusätze gebacken wird.

– es in Deutschland und nicht aus ausländischen Rohlingen fertig gebacken wird.

– es nicht vom Discounter ist. Nicht nur Lidl.

– es von Sabine Gaues ist.

… zu unseren Filialen: http://brot-und-broetchen-hannover.de/

P.S. Slow Food Deutschland sagt es sehr deutlich: http://www.slowfood.de/aktuelles/2015/statement_lidl/

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